Transport und Logistik
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Ein Reifendruckkontrollsystem (TPMS) ist längst ein entscheidender Faktor für Sicherheit, Effizienz und Verbrauch in jedem Fuhrpark. Unternehmer gehen jedoch sehr unterschiedlich mit gesetzlichen Vorgaben um: Die einen erfüllen nur das Minimum, die anderen nutzen neue Technologien aktiv, um den größtmöglichen Nutzen für ihr Unternehmen zu erzielen. Wer seine Flotte umfassend schützen und wirtschaftlicher betreiben möchte, sollte ein TPMS nachrüsten und strategisch integrieren.
Ein korrekt eingestellter Reifendruck ist ein entscheidender Faktor für Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit im Fuhrpark. Insbesondere in Verbindung mit Telematiklösungen ermöglichen TPMS hohe Einsparpotenziale, die empirisch nachweisbar sind. Im Fernverkehr lassen sich zum Beispiel pro LKW und Jahr allein an Dieselkosten mehr als 1.500 EUR einsparen. Hinzu kommen Ersparnisse durch länger nutzbare Reifen und verhinderte Aus- und Unfälle.
Zweifellos ist es wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll, den Reifendruck der eigenen Flotte engmaschig zu kontrollieren. Das mühsame manuelle Messen wurde dabei längst von modernen Reifendruckkontrollsystemen (TPMS) abgelöst. Hier gibt es jedoch zwei technologische Ausprägungen – das direkte (dTPMS) und das indirekte TPMS (iTPMS). Das direkte TPMS ist die technisch aufwändigere Variante, die genauere Ergebnisse liefert. Zudem lassen sich integrierte und nicht integrierte TPMS unterscheiden. Integrierte direkte TPMS liefern Entscheidern verlässliche Entscheidungsgrundlagen und bieten damit den größtmöglichen Nutzen.
Reifendruckkontrollsysteme (TPMS) sind in der EU seit Juli 2024 gesetzlich vorgeschrieben. Das gilt für neue Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen und betrifft Lkw, Busse, Wohnmobile und Anhänger. Wenn man es richtig anstellt, können Fuhrparkbetreiber aus dieser Pflicht einen großen strategischen Vorteil generieren. Hierfür ist entscheidend, das TPMS konsequent in die eigene Flotte und eine eventuell schon vorhandene Telematiklösung zu integrieren. Das wiederum erfordert eine sorgfältige Planung. Ein typischer Rollout verläuft in fünf Phasen zwischen Bestandsaufnahme und Monitoring.
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Die Europäische Union verfolgt mit dem „Fit for 55“-Klimapaket und der Verschärfung der CO2-Flottengrenzwerte für Nutzfahrzeuge ambitionierte Klimaziele. „Fit for 55“ ist ein Bündel aus 13 Strategie- und Legislativvorschlägen, mit denen bis 2030 gegenüber 1990 mindestens 55 Prozent der Treibhausgase eingespart werden sollen. Vor diesem Hintergrund rücken Technologien wie TPMS stärker in den Fokus. Für die kommenden Jahre sind deshalb weitere regulatorische Anpassungen zu erwarten.
Ein Flottenmanagementsystem ist die digitale Schaltzentrale für moderne Fuhrparks. Es vereint Tools zur Fahrzeugüberwachung, Fahrerkommunikation, Wartungsplanung, Kraftstoffkontrolle und Datenanalyse in einer einzigen Plattform. Systeme wie FleetVision von AddSecure helfen Unternehmen, Prozesse zu automatisieren, Kosten zu senken und gesetzliche Vorgaben zuverlässig einzuhalten.