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Netzwerkanbindung via Ethernet über Fernmeldekabel

Die datentechnische Anbindung weit entfernter Netzstationen an die Leitstelle gewährleistet schnelle Reaktionszeiten in Krisensituationen, vermeidet uneffektive Vor-Ort-Kontrollen und trägt somit zur Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit bei.

Unsere Lösungen im Detail

An mehreren zentralen Standorten / Umspannwerken sollten die Stromnetze Hamburg (heute: Hamburger Energienetze) eine zuverlässige Anbindung zu weit entfernten Netzstationen erhalten. Geplant war die strukturierte Zusammenfassung von jeweils bis zu 25 Netzstationen in einem Ring. Insgesamt sollten 10 bis 15 solcher Ringe je Umspannwerk gebündelt und in einem 19-Zoll-Baugruppenträger des Typs SHRM-08 zusammengeführt werden.

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"...Nachdem wir uns mögliche Ersatzprodukte verschiedener namhafter Hersteller angeschaut, getestet und gemäß unserer technischen Anforderungen geprüft hatten, sind wir zu der SHDTU-Gerätefamilie gekommen...Die kompakte Bauform mit zwei Übertrager in einem Gehäuse kam uns zusätzlich entgegen. Die Güte und Qualität der eingesetzten Produkte entsprechen den Stromnetz Hamburg Anforderungen."

Stefan Striepe

Hamburger Energienetze GmbH

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Für die Übertragung der Ethernet-Signale über Fernmeldekabel war eine maximale Bandbreite von 128 KBit/s vorgesehen. Da in jeder Netzstation nur ein einziger Ethernet-Port benötigt wird, lag der Fokus nicht auf hoher Geschwindigkeit, sondern auf einer stabilen und ausfallsicheren Verbindung über große Distanzen. Die Kommunikation sollte über SHDSL-Strecken erfolgen, die bewusst auf eine möglichst niedrige, aber stabile Übertragungsrate fest eingestellt werden sollten. Diese Strategie garantiert eine robuste Verbindung auch unter schwierigen Bedingungen. Ein wichtiger Aspekt war die begrenzte Leistungsaufnahme der eingesetzten Modems. Aufgrund der Batteriepufferung in den Netzstationen, die auch im Schwarzfall eine bestimmte Anzahl an Meldungen gewährleisten muss, durfte die maximale Leistungsaufnahme pro Modem 5 Watt nicht überschreiten.